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Bühne

Bühne

2018

Steudltenn Uderns – Mai 2018
MEIN UNGEHEUER
von Felix Mitterer

Ein Stück über eine Ehe, die so ungeheuerlich wie unversöhnlich ist: Rosa und Hans Zach sind aneinander gekettet in einem Leben voller Entbehrungen. Verlorene Jugend, Krieg, Kindstod, Unglück und Armut prägen ihr Leben. Voller Brutalität und gegenseitiger Gewalt vermag selbst der Tod nicht, sie zu trennen, denn Rosa wird nach dem Ableben ihres Gatten von dessen Geist heimgesucht …

Ein packendes Drama, in dem Autor Felix Mitterer, Motive aus seiner eigenen Kindheit verarbeitet hat.

Regie Hakon Hirzenberger
mit Susanne Altschul und Martin Leutgeb

Rolle Hans Zach

http://www.steudltenn.com


2017

Weihnachtslesung Dezember 2017, 2018
Eine Produktion des STEUDLTENN / Festhalle Fügen
Mauracher und Mohr

ist ein Adventstück für alle, die schon immer wissen wollten, was sich der Fügener Orgelbauer Karl Mauracher und der dichtende Salzburger Priester Joseph Mohr gesagt haben könnten.
Mit noch nie gehörten Geschichten um die Stille Nacht und umrahmt von Zillertaler Kirchenchören, Klöpfelsingern und Bläsergruppen entsteigen dem dramaturgischen Briefwechsel die Biographien wichtiger Stille-Nacht-Persönlichkeiten der ersten Stunde

Idee, Text und Regie Hakon Hirzenberger
Rolle Mauracher

http://www.steudltenn.com/


2016

Landestheater St. Pölten / Jänner – Juni 2016
Der Himbeerpflücker
ein satirisches Theaterstück des österreichischen Dramatikers Fritz Hochwälder

Am Landestheater St. Pölten wird mit dem Stück “Der Himbeerpflücker” mit der Nachkriegszeit abgerechnet – es zeigt, wie ein Dorf um die Gunst eines ehemaligen Nazi-Granden buhlt

Regie Cilli Drexel
Rolle Konrad Steisshäuptl

https://derstandard.at

https://noe.orf.at


Gauder Bock

Martin Leutgeb hielt von 2014 bis 2016 – als Gauder-Bock die traditionelle Gambrinus Rede – in Zell beim Gauderfest.


2013

Saarländische Staatstheater Saarbrücken
Operette Die Fledermaus
Premiere: 14. Dezember 2013

Regie Ralf Nuernberger
Rolle Frosch

www.theater-saarbruecken.de

www.facebook.com


2012

Stallerhof
Staatstheater Stuttgart
Regie Stephan Kimmig
Fotos S. Rothweiler

Die beiden großartigen Schauspieler Silja Bächli und Martin Leutgeb …
aus den Sprachlosen werden Tiere …
Martin  Leutgeb sagt seine paar Sepp-Sätze so illusionslos-trocken als kämen sie direkt aus dem Vergaser seines Mofas, mit dem er nach München will.
Böse und lieb, hässlich und schön, vergewaltigend und liebend, undefinierbare Laute von sich gebend, dringt der Sepp in die Beppi ein.
Ja es ist animalisch, ja es ist unmoralisch, was er tut. Aber ist der Mensch da, wo er so ohne Kleid und Wort daherkommt, nicht doch der bessere Mensch?
Frankfurter Rundschau 30.10.2012 / Peter Michalzik

Mit enormer Bühnenpräsenz, an der das mächtig entblößte Hinterteil einen gewissen Anteil hat, spielt Martin Leutgeb den Sepp als Mischung zwischen einfachem Geist, der sich kindlich über eine Mopedfahrt mit Beppi freut, und dem Verführer, dem die Lüsternheit aus den Augen blitzt.
Südkurier 2.11.2012 / MK

Dieser Sepp lässt wenig Wünsche offen, er fühlt sich sauwohl im Dialekt, die Wörter kollern nur so aus seinem mächtigen, masturbierenden, Mofa fahrenden Körper, er ist einfach überall, die Handkamera kann in kaum einfangen.
Wer kann ihm böse sein, diesem knuddeligem Anti-Liliom im Overall, nicht einmal als er sich nach der Geisterbahn von hinten an das Mädchen drückt.
Und doch ist er ein Schwein.
Nachtkritik  29.10.2012 / Tomo Mirko Pavlovic


Mass für Mass
Staatstheater Stuttgart
Regie Christian Weiße
Fotos C. Gläsker

Martin Leutgeb als Madame Oberweite. Die virile Puffmutter ist diesem Schauspieler wie auf den dicken Leib geschrieben, handelt es sich doch um eine Rolle, die das Chargieren nicht nur duldet, sondern geradezu fordert.
Leutgeb lässt sich nicht lange bitten und macht aus seiner Oberweite eine Paraderolle. Toll!
Stuttgarter Zeitung  28.11.2011 / Roland Müller

Es ist vor allem Martin Leutgebs  Madame Oberweite, die mit Wiener Schmäh den Erdschlamm spritzen lässt.
Mit Atombusens, saugstarker Küchenrolle und mörderischen High-Heels bewaffnet, reißt die voluminöse Puffmutter mit tollem Gekeife über Schamhaar (“Brunzbuschn”), Schnitzel und andere Wiener Spezialitäten ein ums andere Mal den Abend wie einen zaudernden Freier an ihre Brust.
Eine herrlich geschmacklose One-Woman-Show, die für sich steht wie so vieles in diesem trashigen Shakespeare …
Nachtkritik 19.11.2010 / Tomo Mirko Pavlovic


Dinner for one
Staatstheater Stuttgart
Regie Sebastian Kowski

Der legendäre ARD-Silvester-Schwarz-Weiß-Fernsehsketch hier nun also in der Stuttgarter Theaterfassung und damit erstmals in Farbe. Oh Dear!
Konnte das gut gehen?
Nun, schon der Besetzungszettel lies sublime Finesse erkennen:
Die Rolle der Miss Sophie war mit Sebastian Kowski besetzt, dem mutmaßlich größten und  stärksten Mitglied des Ensembles, zu diesem Anlass höchst ansehnlich gewandet in irisierendem Knallrot und bezaubernder Perücke.
Den Part des unerschütterlichen Dieners James hat Martin Leutgeb übernommen, über dessen übrige Einsätze in der laufenden Spielzeit, ja auch in dieser Zeitung nur Gutes zu berichten war.
Wie es ihnen nun innerhalb weniger Minuten gelang, jede Erinnerung an diesen Fernsehsketch ganz schnell im wahrsten Sinne des Wortes  verblassen zu lassen, wie es insbesondere Martin Leutgeb verstand, einen zusehends überforderten Butler auf die Bühne zu zaubern, der im Verbeugen, Servieren, Stolpern, Hinfallen und Wiederaufrappeln beinahe noch britischer wirkte als der gute, alte TV-Freddie-Frinton, das war Kabinettstückchen der ganz feinen Art und brachte den beinahe voll besetzten Saal  in wildeste Wallungen:
„Well, James, it’s been a wunderful party!“
Stuttgarter  Nachrichten / Tim Schneider


Amphitryon
Staatstheater Stuttgart
Regie Kristo Sagor / Hasko Weber
Foto M. Dreher

… Martin Leutgeb, der als Sosias sein brillantes Komödiantentum unter Beweis stellt.
Wie er vor Verzweiflung  beinahe implodiert, wenn er wieder einmal an den Fragen scheitert „ Wer bin ich?“ – „Wer ist der andere?“, wie er an der Realität zu zerbrechen scheint, die für ihn einfach nicht zu durchschauen ist, das ist einfach großartig und mitreißend …
Esslinger Zeitung  31.1.2011 / Verena Grosskreutz


Der Kirschgarten
Staatstheater Stuttgart
Regie Michael Thalheimer
Foto C. Gläsker

Gajews nahezu autistische Selbstgefälligkeit vermittelt Martin Leutgeb in virtuoser Dampfplauderei und einer fast marthalerhaft aus dem Ruder laufenden Tanzeinlage …
Badische neuste Nachrichten 18.01.2010 / Andreas Jüttner

… der Gajew-Darsteller, Martin Leutgeb, bricht nun auf der nackten Bühne in einen Veitstanz aus, für die tönende Begleitung er selbst sorgt.
Er grölt russische Volksmusik und amerikanischen Rock ‘n Roll und reizt dabei motorisch und stimmlich, gestisch und mimisch, jäh all jene Ausdrucksmöglichkeiten aus, die den anderen Figuren verwehrt bleiben.
Stuttgarter Zeitung  18.01.2010 / Roland Müller


Was ihr wollt
Staatstheater Stuttgart
Regie Christian Weise
Foto C. Gläsker

Durch die erweiterte Travestie zentriert Weise Shakespeares Liebeskummerkomödie auf die Komik und ihre spielsüchtige Seite.
Man sieht den Darstellern an, dass sie sich mit Haut und Haar der Sache verschrieben haben. Grandios Martin Leutgeb in einer Doppelrolle: als Orsino schwermütig, schwerfällig, männlich, und als Olivias Dienstmädchen Maria eine schlaue Schlampe mit verrutschter Perücke, füllig, aber behände, haarig, aber herzig. Zum Totlachen, wie Leutgeb Maria eine gewisse elefantöse Zierlichkeit verleiht, sie zwischen mädchenhafter Koketterie und verdorbenem Draufgängerinnentum lavieren lässt.
Staatstheater Stuttgart / 10.11.2010 / Nachtkritik / Verena Großkreutz

…  und Martin Leutgeb ist in seiner zweiten Rolle als drall-dreistes Dienstmädchen Marie schlicht eine Wucht.
Deutschland Radio / Martin Mezger


Der Prinz von Dänemark
Staatstheater Stuttgart
Regie Christian Brey
Foto C. Gläsker

König Claudius – Martin Leutgeb, der eine Menge Tanzbärennummern gekonnt gerockt hat und etwa beim ersten Treffen mit Hamlet mit den Stones röhrt „Please to meet you, hu – uuuuuh – huuu!“ gießt Gift in den Becher auf dass es raucht und dampft …
Stuttgarter Nachrichten 27.10.2008 / Nicole Colombek


Trilogie des Wiedersehens
Staatstheater Stuttgart
Regie Friederike Heller
Foto C. Gläsker

Der von Martin Leutgeb virtuos auf der Grenze von Tragik und Komik gespielte Answald fühlt sich „ganz auf sich selbst zurückgeschüttet“.
Stuttgarter Zeitung 06.07.2009 / Dietholf  Zerweck 

Der Schauspieler Answald – Martin Leutgeb – der an diesem Tag Geburtstag hat und von seiner Freundin verlassen wurde, flippt aus, weil ihm die Geschenke nicht gefallen. Er reißt sich den Geburtstagspulli und allerhand mehr vom Leib und krakeelt bis er von Szenenapplaus begleitet die Bühne verlässt.
Stuttgarter Nachrichten 06.07.2009 / Nicole Colombek


Ausser Kontrolle
Staatstheater Stuttgart
Regie Katja Wolff
Foto C. Gläsker

Martin Leutgeb: Er gibt den zum Seitensprung ansetzenden Politiker Richard Willey.
Als einen, der Zustände wie Schuldbewusstsein schon lang nicht mehr kennt, der aber eins kann: virtuos lügen. Leutgeb zeigt das ohne boulevardübliche Schmierigkeit.
Sein Willey kann brillant vertuschen, heucheln, Freunde verraten, Desaster schönreden.
Ein fixer Katastrophenmanager: ob politisch, ob privat – gelernt ist gelernt.
Für Leutgebs Willey ist die Lügerei eine Erstsprache, die er glänzend beherrscht.
Er baut daraus ein irres Gesamtkunstwerk. Und wir schauen zu, wie er es vorm Einsturz bewahrt: abendfüllend.
Südwestpresse 04.02.2008 / Otto Paul Burkart

Der dicke Minister und sein Sekretär Pigden sind das eigentliche Traumpaar dieser Paarungskomödie. Das Geheimnis der Komik liegt in der Nähe zur Katastrophe – was der fleischliche Martin Leutgeb so wuchtig ins Rollen bringt.
So hat man das Boulevard vor Augen und sieht doch großes Theater.
Stuttgarter Nachrichten 04.02.2008 / Stefan Kister


Elvis Lebt und Harald Schmidt kann es beweisen
Staatstheater Stuttgart
Regie Harald Schmidt / Christian Brey
Foto D. Graeter

… natürlich lässt Schmidt auch die Elvisschlager runterrocken, wobei vor allem Martin Leutgeb betört.
Mit seinem Bariton und seinem Hüftschwung gibt er die Parodie der Parodie in der Elvis-the-Pelvis-RAF-Revue, in der sich eben auch unser Top-Entertainer in bester Spiellaune präsentiert.
Stuttgarter Nachrichten 15.10.2007 / Roland Müller


Wie es euch gefällt
Staatstheater Stuttgart
Regie Thomas Dannemann
Foto S. Rothweiler

Und weil Oliver, der seinen Bruder Orlando um sein Erbe prellt, ein großes greinendes Kind und der Naivste aller Selbstverliebten ist, spielt der famose Matin Leutgeb gleich auch die holde Celia: als Männlein und Weiblein ein feister Wonneproppen, der am Ende sich selbst knutscht im Spieglein an der Wand.
Esslinger Zeitung 17.12.2007

Den Schnelligkeitsrekord im Rollentausch erzielt Martin Leutgeb, der in Sekundentakt zwischen verknalltem Oliver und schmachtender Celia wechselt.
Südwestpresse  17.12.2007 / Otto Paul Burkhardt


Klein Eyolf
Staatstheater Stuttgart
Regie Hasko Weber
Foto D. Graeter

Und deshalb birgt sich Martin Leutgebs trefflich gegen den bleiernen Textstrich gebürsteten Alfred im kindischen Vitalklops.
Zum Trauerkloß mutiert er selbst nach Eyolfs Tod nicht, sondern lässt nur stille Verzweiflung zu, die erst am Ende in brüllenden Faschismus ausbricht, im Sozialhass scheint er alle Rache an einer Welt hinauszuposaunen, der er nicht Herr wurde.
Esslinger Zeitung  19.06.2006 / Martin Mezger

An Webers bester Inszenierung in dieser ersten Spielzeit seiner Intendanz haben freilich die Schauspieler großen Anteil – allen voran die, die er neu an das Haus geholt hat.
Martin Leutgebs absolut antisinnsucherischer Alfred ist selbst das beste Beispiel für das von ihm immer wieder berufene „Gesetz der Wandlung“ – vom jovial-komischen Wonneproppen zum bösartigen Pantoffeldiktator.
Stuttgarter Zeitung19.06.2006 / Stefan Kister 


Platonov
Staatstheater Stuttgart 2005/2006
Regie Karin Henkel
Foto D. Graeter

Die orientierungslosen Söhne hängen am Scheck von Papa, kreisen auf der Drehbühne um sich selbst, denken nur noch ans Essen, wie Martin Leutgebs schauspielerisch herausragender Partyknüller Trilezkij Junior.
Theater der Welt / Nikolaus Merck

Martin Leutgeb spielt den Arzt Trilezkij immens komisch, ohne ihn zur Karikatur zu verkürzen. Im Laufe des Stücks wächst sich diese Figur zu einem Charakter aus, komplex, zwiespältig und nahezu ergreifend.
Kultur-Szene / Thomas Rothschild


Erinnerungen an das Engagement am Staatstheater Stuttgart 1999-2005: